Götz Spielmann über Liebe, Erfolgsdruck und seinen Wunsch einen „schiachen, faden Film” zu machen.
Stress und leichte Anzeichen von Erschöpfung sind dem Oscar nominierten Regisseur deutlich ins Gesicht geschrieben. Zwei Tage vor seiner Abreise nach L.A., wo am 22. Februar die diesjährigen Oscars verliehen werden, strahlt der gebürtige Welser dennoch Ruhe und Gelassenheit aus. Entspannt zurückgelehnt und mit verschränkten Beinen zieht der leidenschaftliche Raucher an seiner selbstgedrehten Zigarette und denkt sorgfältig über seine Wortwahl nach, bevor er antwortet: „Bin ich ein Perfektionist? Weiß ich nicht…ja doch. Ich glaube, man ist auf der Welt, um das, was man macht, möglichst gut zu machen. Und in der Kunst ist es wichtig, dass die Form perfekt ist.” (weiterlesen…)
Maßanfertigung: Nachwuchs (DIE WOCHE in Australien)
Die moderne Wissenschaft ermöglicht es kinderlosen Paaren ihren Wunsch nach Nachwuchs zu erfüllen. In Deutschland ist die künstliche Befruchtung streng geregelt – in Australien auch, nur eben anders: Die Frage nach ethischen und moralischen Werten tut sich auf. (weiterlesen…)
Abgelegt unter: 9. Babysteps
Elfriede Hammerl schreibt in ihrer Kolumne im aktuellen profil zum Thema Erstwähler und Rechtsdruck: „Die Erstwähler sind ohnehin die Einzigen, die Nachsicht verdienen: noch nicht volljährig (mit gutem Grund), beschränkt geschäftsfähig (mit gutem Grund), unter elterlicher Obsorge (mit gutem Grund) aber neuerdings wahlberechtigt [...].“
Auf den ersten Blick eine durchaus schlüssige Argumentation, die ob ihrer Einfachkeit und Eindeutigkeit schnell zu zustimmendem Kopfnicken verleitet. Man verdient Nachsicht mit 16, man weiß es halt nicht besser.
Auf den zweiten Blick kommen jedoch Zweifel. (weiterlesen…)
„Have Fun and Look Cool“ (DIE WOCHE in Australien)
“Hop on, Hop on”, Simon strahlt mich an. Grazil, geradezu elfengleich gleite ich mit meinem durchtrainierten Körper auf das Surfboard, als hätte ich nie etwas anderes gemacht. Ich werfe einen Blick über meine Schulter, spüre die Welle kommen und beginne zu paddeln. (weiterlesen…)
Rund um die Welt (DIE WOCHE in Australien)
Kein fester Wohnsitz, keine geregelte Arbeit und kein fixes Einkommen. Das sind seit mehr als fünf Jahren die Eckpfeiler des Alltags einer jungen Schweizer Familie. Eines Alltags, der im herkömmlichen Sinn eigentlich keiner ist. Was für Viele nach sozialem Abstieg aufgrund widriger Umstände klingt, ist in Wirklichkeit die Geschichte einer der größten Abenteurerfamilien des 21. Jahrhunderts. (weiterlesen…)











