In ihrem Buch „Bitterfotze“ rechnet die schwedische Bestseller-Autorin Maria Sveland mit der „schein-emanzipierten“ Gesellschaft ab: Sie lässt ihre Romanheldin Sara desillusioniert und frustriert über ihr Dasein als junge Mutter, Hausfrau und Ehegattin nachdenken und scheut sich nicht zu provozieren. Seit kurzem gibt es den kontroversiellen Roman auch auf deutsch. (weiterlesen…)
Ihm ist es als ersten baltischen Filmschaffenden gelungen, fernab seiner Heimat Aufmerksamkeit zu erregen. Mit seinem Filmdebut „Loss“ sorgt Maris Martinsons für internationales Aufsehen auf Festivals und stellt Vilnius, die Kulturhauptstadt 2009, in den Fokus der Filmwelt. Auch in Österreich ist der Kreative aus Litauen kein Unbekannter mehr. (weiterlesen…)
Die bulgarische Allround-Künstlerin Mara Mattuschka wird auf der diesjährigen Diagonale besonders geehrt: Ihr filmisches Schaffen steht im Mittelpunkt des Festivals. Hier verrät die selbsternannte „Erfinderin der Harmlosigkeit” warum sie in Wien – einer „Insel der Seeligen” – körperlich attackiert wurde, was sie von Auszeichnungen hält und wieso sie typisch wienerisch ist. (weiterlesen…)
Grenzgänger mit Spielbeinchen macht „Tortenstück”
Fritz Ostermayer ist einer, „der alles macht und nichts kann.” Er ist ein „selbsternannter Dilettant”, ein „Freund des Scheiterns auf hohem Niveau” und zudem ein „zutiefst ehrgeizloser Mensch”. Ein „doppelter Schizo, himmelhoch jauchzend und zu Tode betrübt”. Ein „lebensgieriger, exzessiver, romantisch-anarchistischer Grenzgänger”, dem nur weniges so zuwider ist wie Parteipolitik und Christentum. Einer mit „vielen Spielbeinchen und keinem Standbein.”
So sieht Fritz Ostermayer Fritz Ostermayer. (weiterlesen…)
10 Jahre lang ganz schön frech
Ende der 90er: Drei Studenten sitzen in einem verrauchten WG-Zimmer. Zwei Österreicher und ein Deutscher. Bierdosen stapeln sich, Aschenbecher quellen über, im Hintergrund läuft, bei abgestelltem Ton, die Wiederholung einer Parlamentssitzung auf ORF2. Plötzlich hat einer eine Idee. (weiterlesen…)
Josef Hader, ehemaliger Lehramtstudent und Klosterschüler, über seine Ansichten zum Lehrer-Streit, sein Problem mit der katholischen Kirche und warum ihm “Gutmensch-Überschriften” unangenehm sind. (weiterlesen…)
Götz Spielmann über Liebe, Erfolgsdruck und seinen Wunsch einen „schiachen, faden Film” zu machen.
Stress und leichte Anzeichen von Erschöpfung sind dem Oscar nominierten Regisseur deutlich ins Gesicht geschrieben. Zwei Tage vor seiner Abreise nach L.A., wo am 22. Februar die diesjährigen Oscars verliehen werden, strahlt der gebürtige Welser dennoch Ruhe und Gelassenheit aus. Entspannt zurückgelehnt und mit verschränkten Beinen zieht der leidenschaftliche Raucher an seiner selbstgedrehten Zigarette und denkt sorgfältig über seine Wortwahl nach, bevor er antwortet: „Bin ich ein Perfektionist? Weiß ich nicht…ja doch. Ich glaube, man ist auf der Welt, um das, was man macht, möglichst gut zu machen. Und in der Kunst ist es wichtig, dass die Form perfekt ist.” (weiterlesen…)
Maßanfertigung: Nachwuchs (DIE WOCHE in Australien)
Die moderne Wissenschaft ermöglicht es kinderlosen Paaren ihren Wunsch nach Nachwuchs zu erfüllen. In Deutschland ist die künstliche Befruchtung streng geregelt – in Australien auch, nur eben anders: Die Frage nach ethischen und moralischen Werten tut sich auf. (weiterlesen…)
Abgelegt unter: 9. Babysteps
Elfriede Hammerl schreibt in ihrer Kolumne im aktuellen profil zum Thema Erstwähler und Rechtsdruck: „Die Erstwähler sind ohnehin die Einzigen, die Nachsicht verdienen: noch nicht volljährig (mit gutem Grund), beschränkt geschäftsfähig (mit gutem Grund), unter elterlicher Obsorge (mit gutem Grund) aber neuerdings wahlberechtigt [...].“
Auf den ersten Blick eine durchaus schlüssige Argumentation, die ob ihrer Einfachkeit und Eindeutigkeit schnell zu zustimmendem Kopfnicken verleitet. Man verdient Nachsicht mit 16, man weiß es halt nicht besser.
Auf den zweiten Blick kommen jedoch Zweifel. (weiterlesen…)


























